Loslassen bedeutet nicht, nichts haben zu dürfen oder nichts zu haben.
Loslassen bedeutet, sich Freiheit und Unabhängigkeit zu gestatten -
locker und gelassen dem Leben begegnen.
Es bedeutet aber auch, gesundes Urvertrauen zu haben, dass alles,
was gut für uns ist, in unserem Leben bleibt.
Die Gegenwart wird manchmal durch die Vergangenheit blockiert.
Eine tiefsitzende Blockade im Denken kann von einem Ereignis aus der
Vergangenheit herrühren und wie eine innere Bremse wirken.
Meist sind Verletzungen aus der Vergangenheit auch heute noch in uns aktiv.
Egal, ob es sich um "offene" oder "geheilte Wunden" handelt, sie bestimmen und
beeinflussen die Art und Weise, wie wir im gegenwärtigen Augenblick
mit unserem Leben umgehen.
Oft wird unser Lebensweg durch bestimmte Erlebnisse behindert und
verhindert dadurch, dass gesetzte Ziele nicht erreicht werden.
Seelische oder körperliche Vernachlässigung, unverschuldete Armut oder Geldmangel,
Krankheit, Unfall, Gewalt, Scheidung, Tod
oder die Summe vieler kleinerer, scheinbar unbedeutender Ereignisse
können Menschen aus der Bahn werfen.
Allzu leicht verbittert man, verschwindet man im Sumpf von Hilflosigkeit,
Wut, Zorn, Anklage und Rachegedanken.
Eine Zeit lang können solche Gefühle eine Lebensstrategie darstellen
und uns als eine Art "Krücke" dienen.
Aber wie gut kommt man im Leben wohl mit einer "Krücke" voran?
Um der Meister des eigenen Lebens zu werden, um gut voran zu kommen
und seine persönlichen Ziele zu erreichen ist es erforderlich,
Belastendes aus der Vergangenheit los zu lassen.
Die Vergangenheit ist vorbei und lässt sich nicht mehr ändern.
Was wir jedoch ändern können ist die Art und Weise, sich dieser Vergangenheit
zu erinnern, einschließlich aller Gedanken und Gefühle,
die damit verbunden sind.
Jeder trägt einen wertvollen Schatz in sich!
Erkennen sie ihn – nutzen sie ihn!
Was immer Sie in Ihrer Vergangenheit gelernt haben, ziehen Sie
den größtmöglichen Nutzen daraus!
Erfahrungen sind wertvolle Werkzeuge für das zukünftige Leben.
Ein positiver Nebeneffekt daraus ist, dass Erinnerungen bleiben,
aber sie belasten uns nicht mehr. Es wird nicht verdrängt,
es wird verarbeitet – und so lassen wir es für uns arbeiten!
Wir alle wissen: Loslassen klingt so leicht und einfach,
aber es ist eines der schwierigsten Dinge, die wir im Leben lernen müssen.
Bekanntes und Vertrautes gehen zu lassen erfordert viel Überwindung.
Schließlich weiß man ja nicht, was nachher kommt.
Man bleibt am Gedanken des Verlustes hängen und erkennt nicht die Möglichkeit,
dass jetzt endlich Platz für Besseres geschaffen wurde.
Für jede Tür, die sich schließt, öffnen sich gleich mehrere neue Türen
und dahinter erwarten uns wundervolle Möglichkeiten.
Für jeden alten Ballast, den wir abwerfen, bekommen wir etwas Besseres,
das uns auf dem Weg in eine erfolgreichere Zukunft dient.
Loslassen heißt Zulassen
Lassen Sie es zu, dass sich Ihr Leben zum Besseren wendet
und Ihr Lebensfluss ungehindert Ihrem Ziel entgegen steuern kann!